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2. Radwallfahrt nach Maria Plain

6. bis 9. September 2001


Regen – Roggersing (Andacht) – Arbing (Andacht) – Künzing (Mittagessen) – Johanniskirchen (Kaffee) – Pfarrkirchen (Andacht, Übernachtung, Gottesdienst – Rottenstuben (Andacht) – Rogglfing (Andacht) – Marktl (Mittagessen) – Burghausen (Übernachtung, Gottesdienst) – Wildshut (Mittagessen) – Laufen (Andacht) – Maria Plain – Salzburg  (Übernachtung) [25 Teilnehmer, ca. 200km]

Zum zweiten Mal hat sich eine Pilgergruppe aus der Pfarrei Regen auf den Weg nach Maria Plain bei Salzburg gemacht. Himmel und Erde berührten sich nicht nur durch die vielen Regentropfen, sondern auch durch die gute Gemeinschaft der Radwallfahrer.

Der Blick zum Himmel verhieß nichts Gutes, als sich die 25 Radwallfahrer zum Pilgersegen vor der Kirche um Pfarrvikar Johannes Spitaler versammelten, denn dieser war wolkenverhangen und grau. Schon bald mischten sich Regentropfen unter die Weihwassertropfen. Himmel und Erde sollten sich für die Wallfahrer in den nächsten Tagen berühren, wenn man miteinander betet uns singt und in guter Gemeinschaft auf dem Weg ist.

In der kleinen barockisierten Dorfkirche in Roggersing war die erste Andacht. Nach einer kurzen, aber wohltuenden Pause führte der Weg ins Donautal. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche von Arbing, der Heimatpfarrei von Religionslehrer Max Lösl, freuten sich alle auf das Mittagessen im Römerhof in Künzing. Nur noch kleine Hügel gab es am Nachmittag zu überwinden, um vom Donautal ins Vilstal zu gelangen.

Sichtlich erleichtert radelten alle nach 90 Kilometern die letzten Anstiege hoch zum Gartlberg. Im Haus der Begegnung der Salvatorianer ließ es sich gut übernachten.

Nach dem Gottesdienst machte sich die Gruppe am nächsten Tag wieder auf den Weg, angeführt von Elisabeth Seidl, die den Weg bis Burghausen ausgekundschaftet hatte. Entlang der Rott konnte sich die Gruppe einradeln, bevor es über Hügel vorbei an Wiesen, Maisfeldern, Wäldern und großen Bauernhöfen Richtung Marltl ging.

Gegen Nachmittag erreichte die Gruppe Burghausen, das zweite Etappenziel. Der längsten Burg Europas einen Besuch abzustatten, war für die meisten auch nach 50 Kilometern eine Selbstverständlichkeit. Vorzüglich gastfreundlich präsentierte sich das Haus Heilig Geist der Diözese Passau.

Stärkung tat Not, denn Sturm und Regen begleiteten den Weg bis Laufen, und es tat gut, zum Mittagessen eine gute Stunde im Trockenen zu sitzen. Nach der Andacht in der Pfarrkirche in Laufen bot der Oberministrant eine sehr gute Kirchenführung. Der Künstler Koller, ein Laufener, hat die Kirche zum Teil gestaltet. Das war deshalb interessant, weil er auch die Regener Pfarrkirche gestalten wird.

Die letzten Kilometer bis Maria Plain radelte jeder in dem Bewusstsein, bald am Ziel zu sein, so dass einem Regen und Sturm nichts mehr anhaben konnten. Nach einer Andacht, gestalte von Christine König, lud Pater Winfried ins Pilgerhaus ein.

Ein Höhepunkt der Wallfahrt war sicher der Pilgergottesdienst am Sonntag, zu dem Pater Winfried nochmals herzlich begrüßte: Stolz konnten alle sein, den Weg geschafft zu haben und vor dem Gnadenbild Maria seine Anliegen anzuvertrauen. Froh ein paar Tage in guter Gemeinschaft unterwegs gewesen zu sein und gestärkt im Glauben ging es mit dem Bus nach Hause.