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Kalvarienbergkapelle (Bärndorfer Kapelle)

Diese Marienkapelle steht hoch über der Stadt auf dem Kalvarienberg. Früher hieß der Berg Förrethöhe, bis der Kreuzweg errichtet wurde. Hier hat man einen schönen Rundblick.

Die Geschichte der Kapelle ist leicht zu verfolgen. Das Ehepaar Josef und Therese Loibl sammelte alle Zeitungsberichte über das Gotteshaus. Sie pflegen und umsorgen liebevoll seit über 50 Jahren die Kapelle, als wäre es ihre eigene.

Die Andachtsstätte ließ 1890 eine wohlhabende Geschäftsfrau aus dem damaligen Markt Regen erbauen, deren Name leider unbekannt ist.

Der Grund wurde vom Bauern Michael Loibl aus Bärndorf zur Verfügung gestellt. 1934 wurden Innen- und Außenrenovierungen vorgenommen. Im Herbst 1952 brannte die Kapelle aus unbekannter Ursache ab. Stadtpfarrer Josef Biebl drängte auf einen Wiederaufbau.

Die Kolpingfamilie und die Dorfbewohner von Bärndorf bauten 1953 die Kapelle kostenlos wieder auf. Am Festtag Maria Himmelfahrt weihte sie Stadtpfarrer Biebl feierlich ein. Die Pfarrbevölkerung nahm regen Anteil.

Das Marienbild im Altar stammt aus der Stadtpfarrkirche und ist eine Kopie des Gnadenbildes Maria Hilf von Passau. Die drei Bänke stammen aus der St. Anton-Kapelle, die bei der St. Johann-Kirche unmittelbar am Regenfluß stand. Diese wurde 1947 wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Im Jahre 1980 sanierte man die Bärndorfer Kapelle, heute vielfach Kalvarienbergkapelle genannt. Durch den Kauf des Grundstücks vom Bauern Alois Loibl aus Bärndorf besitzt seitdem die Kolpingsfamilie das Kirchlein.

Diese führte anschließend auch grundlegende Renovierungsarbeiten, wie Trockenlegung, neues Schindeldach, Innendecke usw. durch. Nach einer Lichterprozession, beginnend am Stadtplatz in Regen, weihte Kolpingspräses Walter Wakenhut unter großer Beteiligung der Bevölkerung die Kapelle feierlich ein.

Bis 1950 läutete die Glocke um 12.00 Uhr zum Gebet, seit dieser Zeit findet sich niemand mehr, der diese Arbeit übernimmt. Im Marienmonat gestalten die Kinder der Umgebung jeden Tag eine Maiandacht.

Die Kapelle umrahmen Totenbretter, welche an die Verstorbenen der Kolpingsfamilie, der Dorfbewohner von Bärndorf und des Trachtenvereins erinnern.

(Text: Sepp Kreuzer: "Die Stadtpfarrei Regen und ihre Kapellen")

Lageplan / Satellitenbild / 48° 58.774'N, 13° 7.480'O

Bild der 1952 abgebrannten alten Kapelle