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4. Radwallfahrt nach Maria Plain

28. bis 31. August 2003


Regen
– Grattersdorf (Andacht) – Altenmarkt (Mittagessen, Andacht) – Schönerting (Kaffee, Andacht) – Ortenburg (Übernachtung) – Tettenweis (Andacht) – Prienbach (Mittagessen) – Braunau (Andacht) – Burghausen (Übernachtung, Morgenandacht) – Wildshut (Mittagessen) – Maria Bühel bei Oberndorf (Andacht) – Maria Plain – Salzburg (Übernachtung)

36 Männer und Frauen, so viele wie nie zuvor, haben sich heuer auf den 230 Kilometer langen Weg von Regen nach Maria Plain gemacht, viele darunter schon zum vierten Mal.

Anders als im vergangenen Jahr, als heftige Regenfälle das Losfahren fast unmöglich machten und die Kirche zum Zufluchtsort wurde, begann die Wallfahrt heuer wettermäßig unter einem besseren Stern. So konnte Stadtpfarrer Josef Ederer gut gelaunte und sommerlich gekleidete Pilger zum Pilgersegen begrüßen.

Sonnenschein und nachmittags auch Hitze waren die Begleiter auf dem Weg nach Ortenburg, der ersten Station der Wallfahrt. Gemeindereferent Max Lösl hatte ein Gebetsheft zusammengestellt mit Andachten, die zwischendurch gebetet wurden. "Du sollst ein Segen sein" war das Motto der Wallfahrt.

Nach einer Andacht in der Pfarrkirche von Grattersdorf führte der Weg hinab ins Donautal nach Altenmarkt. Nach dem Mittagessen feierte man eine weitere Andacht in der Asambasilika, die Markus Kirchmaier, in diesem Jahr vor Ostern Praktikant in der Pfarrei Regen, an der Orgel mitgestaltete und anschließend durch die Basilika führte.

Im Vilstal angekommen versammelten sich die Wallfahrer in der kleinen Kirche in Schönerting zu einer letzten Andacht an diesem Tag, bevor es auf die letzte Tagesetappe nach Ortenburg ging. Im Hallenbad und in der Sauna konnten sich die Muskeln wieder ein wenig erholen von der reizvollen Strecke, die Max Lösl ausgekundschaftet hatte.

Heinz Muggenthaler führte die Wallfahrergruppe am zweiten Tag auf der von ihm und Elisabeth Seidl erkundeten Strecke nach Burghausen. Tettenweis war die erste Station für eine Andacht. Die Mesnerin erzählte aus der Geschichte dieses eindrucksvollen gotischen Gotteshauses. Heinz Degen im Begleitfahrzeug, dem Transporter des Kreis-Caritasverbandes, transportierte nicht bloß das Gepäck, sondern war wichtiger Helfer an diesem Tag, um eine gebrochene Speiche reparieren zu lassen und einen Teilnehmer nach einem Hornissenstich bis zum nächsten größeren Ort zu bringen und Medikamente zu besorgen.

Der Braunauer Stadtpfarrer persönlich begrüßte die Wallfahrer in seiner Kirche. Gute Stimmung herrschte beim Abendessen in Burghausen, beim Stadtbummel und vor allem im Stüberl im Haus "Heilig-Geist".

Zu einer guten Gemeinschaft zusammen gewachsen startete man nach einer Morgenandacht zur dritten Etappe nach Salzburg. Für das Mittagessen und eine Andacht in der Wallfahrtskirche Maria Bühel bei Oberndorf war ein kurzer Abstecher ins Hinterland notwendig.

Schließlich beteten die Pilger den Plainberg bis zur Kirche hinauf. Erstmals wurde bei der abschließenden Andacht eine Wallfahrtskerze entzündet, die Annemarie Pletl mit einem Motiv der Regener Pfarrkirche verziert hatte. Der einsetzende Regen machte jetzt nichts mehr aus, denn das Johannesschlössl, ein Haus der Pallotiner auf dem Mönchsberg, war bald erreicht.

Höhepunkt der Wallfahrt war der Gottesdienst am Sonntag, den Pater Winfried Bachler zelebrierte. Die Pilger aus Regen versprachen, auch im nächsten Jahr zum Gnadenbild Maria Trost zu wallfahren. Der geplante Termin für die fünfte Radwallfahrt ist vom 2. bis 5. September 2004.