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7. Radwallfahrt nach Maria Plain

29. April bis 1. Mai 2006


Regen – Grattersdorf (Andacht) – Altenmarkt (Mittagessen, Andacht) – Johanniskirchen (Kaffee) – Pfarrkirchen (Übernachtung, Gottesdienst) – Wurmannsquick (Andacht) – Altötting – Burghausen (Andacht, Übernachtung, Andacht) – Oberndorf (Mittagessen, Andacht) – Maria Plain

Dieses Mal sollte bei der Radwallfahrt von Regen nach Maria Plain vieles anders sein. Mit 52 Teilnehmern machten sich so viele Wallfahrer auf den Weg wie bei keiner der sechs vorangegangenen Wallfahrten. Nie war es so kalt bei einer der Radwallfahrten wie in diesem Jahr, und es war das erste Mal, dass viele der Teilnehmer vor einer laufenden Kamera agierten. Und trotzdem war es eine der schönsten Wallfahrten zum Bild der Muttergottes auf dem Plainberg.

Bereits am Tag vorher gab es eine Besprechung mit dem Filmteam, das für das Bayerische und Österreichische Fernsehen unter dem Übertitel "Heilige Orte" einen Film über Maria Plain drehte. Nicht so gefallen hat manchen Wallfahrern, dass die ein oder andere Teilstrecke für Aufnahmen vielleicht noch einmal gefahren werden muss, und dass so der Zeitplan nicht immer ganz aufgehen würde.

Trotzdem starteten die Wallfahrer nach dem Pilgersegen in der Pfarrkirche von Pfarrer Ederer, der die Wallfahrtskreuze segnete, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und regnerischem Wetter pünktlich Richtung Pfarrkirchen, dem Etappenziel des ersten Tages. Handschuhe, Überschuhe, Jacken, Überhosen - alles Wärmende, was die Sportartikelindustrie hergibt, war zu besichtigen. Leicht verzögert wurde die Abfahrt durch das Team des Bayerischen Rundfunks, die die Wallfahrer auf dem Stadtplatz noch eine Ehrenrunde fahren ließen.

Um nicht einfach auf einer Brücke die Donau zu überqueren, machte ein Teil der Wallfahrer sogar einen Umweg nach Niederalteich, um mit der Fähre über die Donau zu setzen. Das war der Wunsch des Regisseurs Volker Schmidt, der immer darauf bedacht war, besondere Aufnahmen und stimmungsvolle Einstellungen drehen zu können. Der Niederalteicher Bürgermeister Josef Thalhammer lohnte die Wallfahrer mit einem Gläschen Klosterlikör. Nach dem Mittagessen und einer Andacht in Altenmarkt sowie einer Kaffeepause in Johanneskirchen waren alle froh, sich im Quartier aufwärmen und trocken zu können.

Am nächsten Tag nach dem Sonntagsgottesdienst wurde die zweite Etappe in Angriff genommen, die über Wurmannsquick und einem Halt bei der Mutter Gottes in Altötting nach Burghausen führte. Diesmal bei herrlichem Sonnenschein.

Das Abendgebet mit Pfarrer Fischer, dem Leiter des Hauses Heilig-Geist in Burghausen, war ein guter Tagesabschluss, bevor man sich gemütlich im "Stüberl" traf. Bei schönstem Wetter wurde dann die Etappe nach Salzburg absolviert.

Gemeinsam mit der Stadtwallfahrt aus Salzburg beteten die Wallfahrer den Plainberg hinauf, begrüßt von 50 Regenern, die mit dem Bus nach Maria Plain gekommen waren. Ein Höhepunkt der Wallfahrt war der Gottesdienst, den Pater Winfried Bachler und Pfarrer Ederer in Konzelebration feierten. Dabei wurde die von Annemarie Pletl gestaltete Pilgerkerze entzündet. Musikalischer Ohrenschmaus war die Krönungsmesse von Mozart, gesungen von Solisten des Mozartinums, die der Initiative des Filmteams zu verdanken war.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Regener wie die Salzburger Wallfahrer im Pilgerhaus mit der von den Ordensschwestern bereiteten Brotzeit stärken, bevor sich alle auf den Heimweg machten.

Die Wallfahrergruppe zeigte sich hoch zufrieden über die von Heinz Muggenthaler ausgesuchte Strecke. Heinz Degen als Fahrer des Begleitfahrzeuges und Elisabeth Seidl als Schlussfrau und Mitorganisatorin waren eine wichtige Hilfe für den reibungslosen Ablauf der Wallfahrt. Auch das Geistliche kam nicht zu kurz. Gemeindereferent Max Lösl hatte unter dem Motto des Papstbesuches "Wer glaubt, bleibt nie allein!" sechs Andachten vorbereitet. Karl Ziegaus und Wolfgang Rothe spielten die Orgel. Müde, aber gestärkt in ihrem Glauben und beschenkt mit vielen Eindrücken kehrten die Pilger mit Bus und Radanhänger nach Regen zurück. Viele haben die feste Absicht, auch 2007 bei der Wallfahrt nach Maria Plain wieder dabei zu sein.