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8. Radwallfahrt nach Maria Plain

30. August bis 2. September 2007


Regen – Schöllnach (Statio) – Aicha vorm Wald (Mittagessen, Andacht) – Ortenburg (Übernachtung) – Sammarei (Andacht) – Kößlarn (Mittagessen, Andacht) – Burghausen (Andacht, Übernachtung, Andacht) – Oberheining (Mittagessen) – Maria Plain – Salzburg (Übernachtung) [53 Teilnehmer]

"Es ist schön, dass ihr da seid und euer Gnadenbild besucht, das Bild von Maria Trost auf dem Plainberg," so begrüßte Pater Winfried Bachler mit seinen Konzelebranten, den Kaplänen Armin Riesinger und David Savarimuthu, die 53 Radwallfahrer, und die über 40 Buspilger der KAB aus Regen in der vollen Kirche auf dem Plainberg. Der Gottesdienst war der Abschluss der 8. Radwallfahrt nach Maria Plain, die unter dem Motto "Alle meine Quellen entspringen in dir, in dir mein guter Gott" stand.

Am Donnerstagmorgen waren die Radpilger nach dem Pilgersegen durch Pfarrer Josef Ederer in Regen aufgebrochen. Sonja Kißlinger und Elisabeth Seidl stimmten zusammen mit Karl Ziegaus an der Orgel, der alle Andachten musikalisch gestaltet hat, mit dem Lied "Wir ziehen zur Mutter der Gnaden", auf die Wallfahrt ein. Die erste Wegstrecke nach Schöllnach war vielen Pilgern aus den vergangenen Jahren bekannt, nicht aber die Schöllnacher Kirche. Viele bemerkten bei der Andacht sofort, dass sie wie die Regener Pfarrkirche von Friedrich Koller aus Laufen gestaltet wurde.

Nach dem Mittagessen zeigte Eberhard Eibl, der ehemalige Stadtpfarrer von Regen und jetzt Pfarrer in Aicha, den Wallfahrern "seine" herrliche Rokokkokirche.

Von Aicha führte der Weg dann zur Donaufähre in Sandbach und hinauf nach Ortenburg. Am zweiten Tag erreichte die Gruppe die Wallfahrtskirche Sammarei. MIt seiner kurzweiligen Erklärung der Kirche führte der Mesner zur Andacht hin. Das Sammareier Lied, gesungen von Elisabeth Seidl und Sonja Kißlinger, fand beim Mesner großes Interesse.

Mit der Pfarrkirche in Kößlarn hatte Gemeinderefernt Max Lösl, der für die geistliche Betreuung der Wallfahrt zuständig war, ein weiteres Juwel ausgewählt. Kößlarn ist der älteste Marienwallfahrtsort im Rottal. Schon im 13. Jahrhundert pilgerten Menschen zum Gnadenbild, das heute in der gotischen Wehrkirche verehrt wird. Bekannt ist Kößlarn auch durch sein historisches Erntedankfest mit über 200 Beteiligten. Nach einer kurzen Kirchenführung und einer auf das Kirchenpatrozinium zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit abgestimmten Andacht, hatten die Wallfahrer noch 30 Kilometer nach Burghausen zu radeln.

Nach dem Abendessen traf man sich zum gemeinsamen Abendgebet in der Kirche des Zentrums "Heilig Geist" zum Abendlob. Nach dem Morgengebet am Samstag machten sich die Wallfahrer auf nach Salzburg. Heinz Muggenthaler, der den gesamten Weg zusammen mit Elisabeth Seidl zur Zufriedenheit aller geplant und ausgekundschaftet hatte, führte die Gruppe auf der letzten Wegetappe über den Salzhandelsradweg nach Maria Plain. Josef Geiss und Sohn Raimund, sowie Markus Wartner fungierten als Sicherungsposten an viel befahrenen Kreuzungen. Heinz Degen transportierte das Gepäck und war mit dem Begleitfahrzeug oft eine große Hilfe.

Alle waren beim Einzug in die Wallfahrtskirche froh, unfallfrei und auch ohne vollkommen durchnässt geworden zu sein, das Ziel erreicht zu haben. Horst Woitke, der älteste Teilnehmer, trug die von Annemarie Pletl gestaltete Wallfahrtskerze zum Altar.

Beim anschließenden Stehempfang im Pilgerhaus, zu dem Pater Bachler eingeladen hatte, waren die Strapazen schon wieder vergessen, und es wurde gleich der Termin für die Wallfahrt 2008 ausgemacht. Sie wird vom 4. bis 7. September 2008 stattfinden.

Der größte Teil der Gruppe blieb noch in Salzburg und freute sich über ein gemeinsames Abendessen im Sternbräu und ein paar gemütliche Stunden bei den Pallotinern auf dem Mönchsberg. Nach dem Gottesdienst und einem Stadtbummel durch das sonnige Salzburg ging es mit dem Bus zurück nach Regen. Viele verabschiedeten sich mit der festen Absicht, bei der nächsten Wallfahrt wieder dabei zu sein. Beim Nachtreffen am 17. November im Pfarrsaal in Regen besteht die Möglichkeit, das von Heinz Muggenthaler speziell für die Wallfahrt entworfene Trikot anzuprobieren und zu bestellen. Außerdem werden mit Bildern von der Wallfahrt gute Erinnerungen wachgerufen und bereits die nächste Wallfahrt geplant.