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10. Radwallfahrt nach Maria Plain

3. bis 6. September 2009


Regen
– Lalling (Andacht) – Künzing (Mittagessen, Andacht) – Ortenburg (Übernachtung) – Parzham (Andacht) – Kößlarn (Mittagessen, Impuls) – Burghausen (Gottesdienst, Übernachtung, Andacht) – Ostermiething (Andacht) – Oberndorf (Mittagessen) – Maria Plain – Salzburg (Übernachtung)

 

Das Gruppenfoto kann in einer besseren Auflösung heruntergeladen werden: Download

 


Der erste Tag - von Regen nach Ortenburg
Jede der bisherigen Radwallfahrten war für die Teilnehmer ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis. Doch dieses Jahr war ein kleines Jubiläum zu feiern. Zum zehnten Mal machten sich die Radwallfahrer auf den Weg zur Gottesmutter auf den Plainberg bei Salzburg. So war es auch nicht verwunderlich, dass mit 58 Pilgern - darunter auch einige Nicht-Regener - eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen war. 

Schon vor dem Pilgersegen, mit dem Kaplan Guggenberger die Wallfahrer auf den Weg schickte, hatte es geregnet. Kurz nach Ebertsried fielen die nächsten Tropfen, doch zur Andacht im Feng-Shui-Park in Lalling kam die Sonne zum Vorschein und begleitete uns bis zum Gebet am Donau-Ufer bei Endlau. Nach dem Mittagessen in Künzing und einer weiteren Andacht in der dortigen Pfarrkirche führte der von Heinz Muggenthaler erkundete Weg nach Ortenburg.
Der anfangs leichte Regen entwickelte sich zu einem heftigen Regenguss, der uns Schutz unter mächtigen Bäumen suchen ließ. Völlig durchnässt waren wir froh, nach dem ersten anstrengenden Tag in der Unterkunft in Ortenburg angekommen zu sein. Je nach Lust und Laune wurde die Zeit bis zum Abendessen mit einem Besuch des hauseigenen Schwimmbads oder einem guten Getränk überbrückt.

Fotos: Andacht im Feng-Shui-Park / Rast bei Endlau



Der zweite Tag - von Ortenburg nach Burghausen
Die halbe Nacht und bis zum Mittagessen regnete es. Die Regenkleidung hielt zwar die äußere Nässe ab, doch durch die Wärmeentwicklung unter den Regenjacken und -hosen wurde es dennoch eine feuchte Angelegenheit.Die erste und einzige Station des Tages war der Venushof bei Parzham. Hier wurde Bruder Konrad geboren. Ein Film über Bruder Konrad und eine Besichtigung des Hofes gaben einen Einblick in das Leben zu jener Zeit. Mit einer Andacht wurde der Besuch des Hofs abgeschlossen.

Nach dem Mittagessen in Kößlarn ging es direkt zur Unterkunft nach Burghausen. Knapp 80 Kilometer waren heute zurückzulegen. Neben harmloseneren kleinen technischen Defekten wie dem gerissenen Seil einer Gangschaltung und dem Herausspringen von Ketten stürzte eine der Teilnehmerinnnen nach einer Kollision in ein Maisfeld. Glücklicherweise kam es weder hier noch während der gesamten Wallfahrt zu Verletzungen.

Krönender Abschluss des Tages war der Gottesdienst mit Domkapitular Josef Fischer in der Kirche vom Haus der Begegnung.

Fotos: Auf dem Weg / Blick auf Burghausen



Der dritte Tag - von Burghausen bis Maria Plain

Der erste verschlafene Blick aus dem Fenster fand erneut Wolken am Himmel. Aber bereits nach dem Frühstück konnte die morgendliche Andacht im Hof der Unterkunft unter blauem Himmel abgehalten werden. Und die Sonne begleitete die Pilger für den Rest des Tages.

Die Kirche von Ostermiething war erstes Ziel des Tages. Nach einer kurzen Kirchenführung durch Pfarrer Mag. Markus Menner wurde hier eine Andacht gefeiert.Weiter ging es nach Oberndorf. Während die einen den direkten Weg zur Mittagspause im Gasthaus wählten, führte Christian König eine kleine Gruppe zur Stille-Nacht-Kapelle. Mitten im September erklangen hier die drei Strophen des bekannten Weihnachtsliedes.

Nachdem der traditionelle Weg entlang der Salzach versperrt war, musste ein anderer Weg nach Bergheim gefunden werden. Diese Alternative entpuppte sich als ein wunderschöner Radweg durch grüne Wiesen mit herrlichem Blick auf die Berge.

Zu einer besonders schönen Geste der Gemeinschaft wurden die letzten Meter auf den Plainberg. Am letzten Anstieg sammelten sich die Radfahrer, ehe sie gemeinsam und geschlossen die letzten Meter zur Wallfahrtsstätte überwanden. Nicht sportlicher Ehrgeiz, Stolz und Leistung sollten im Mittelpunkt stehen, sondern der gemeinsame Weg zur Mutter Gottes auf dem Plainberg. Herzlich empfangen und beglückwunscht wurden die Radwallfahrer von den Buspilgern, die am heutigen Tag angereist waren. Bis zum Gottesdienst blieb Zeit, sich zusammenzusetzen und bei Kaffee und Kuchen von den zahlreichen Erlebnissen zu berichten.

Um 17.00 Uhr fand in der Basilika der feierliche Gottesdienst statt. Beim feierlichen Einzug trug Lukas Lukaschik die von Annemarie Pledl gestaltete Wallfahrerkerze zum Altar. Nach dem Gruppenfoto vor der Kirche luden die Benediktiner zu einer Agape ein.

Der Großteil der Pilger machte sich anschließend auf den Weg zum Mönchsberg, um die Unterkunft bei den Pallotinern zu beziehen. Ein gemeinsames Abendessen im Stieglbräu, Spaziergänge durch die Innenstadt von Salzburg und gemütliches Beisammensein im Stüberl des Apostolatshauses rundeten die Wallfahrt ab.

Fotos: Burghausen - im Hof vom Haus der Begegnung / Kurz vor Bergheim



Der vierte Tag - Heimkehr

Am Vormittag hatte jeder Zeit zur freien Verfügung. Wer wollte, konnte im Dom einen von einem Chor und einem Blasorchester musikalisch umrahmten Gottesdienst besuchen.

Mit der Heimfahrt nach Regen endete die zehnte Radwallfahrt nach Maria Plain. Wie in jedem Jahr arbeitete Heinz Muggenthaler die Tagesetappen aus und führte die Gruppe sicher an ihr Ziel. Max Lösl kümmerte sich um die Organisation und den spirituellen Teil. Als "Schlußlicht" sorgte Elisabeth Seidl dafür, dass niemand unterwegs verloren ging. Karl Ziegaus und Tina Feilmeier begleiteten die Andachten und Gottesdienste auf der Orgel. Elisabeth Seidl, Sonja Kißlinger, Bianca Muckenschnabel und Karl Bauhuber fanden sich zu einem kleinen Chor zusammen. Mit dem Begleitbus war Heinz Degen ständig an der Seite der Wallfahrer.



GPS-Daten

Die genaue Route der Radwallfahrt kann mit dem Programm Google Earth nachverfolgt werden. Dazu ist die untenstehende Datei herunterzuladen. In der ZIP-Datei befindet sich für jeden Tag eine Datei mit den zugehörigen GPS-Daten (KML-Datei). Um diese ansehen zu können muss Google Earth auf dem eigenen Rechner installiert sein; das Programm wird kostenlos von Google zur Verfügung gestellt. Vorgehensweise: Google Earth starten, dort auf "Datei öffnen" klicken, die gewünschte KML-Datei auswählen und schon wird die Route auf den Satellitenbildern dargestellt.

Download der GPS-Daten