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11. Radwallfahrt nach Maria Plain

2. bis 5. September 2010


Regen
– Iggensbach (Andacht, Mittagessen) – Windorf (Kaffeepause) – Passau (Gottesdienst, Übernachtung) – Stift Reichersberg (Führung, Mittagshore) – Kirchdorf am Inn (Mittagessen) – Burghausen (Gottesdienst, Übernachtung, Andacht) – Tarsdorf (Andacht) – Oberarnsdorf (Mittagessen) – Maria Plain – Salzburg (Übernachtung)

 

Das Gruppenfoto kann in einer besseren Auflösung heruntergeladen werden: Download

 


Der erste Tag - von Regen nach Passau
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Nach dem Segen durch Kaplan David machten sich 59 Pilger auf den Weg zur elften Radwallfahrt nach Maria Plain. Kühler Nebel umgab die Radler bis kurz vor Hangenleithen, ehe sich endlich der blaue Himmel und die Sonne zeigten. Kirchberg musste in diesem Jahr wegen Straßenbauarbeiten umfahren werden. Kurz nach Grattersdorf erreichten die Wallfahrer einen wunderschönen Weg entlang der Schöllnach. Heinz Muggenthaler hat auch in diesem Jahr wieder angenehme Strecken gefunden.

In Iggensbach stellte der zufällig anwesende Pfarrer Vollath, vielen Regenern noch aus dessen Zeit als Pfarrer von Frauenau bekannt, die Pfarrkirche mit ihrer neubarocken Ausstattung aus dem Jahr 1920 vor. U.a. wies er auch auf zwei Pilze rechts neben der Empore hin, die der damalige Pfarrer wohl nach zu vielen von seiner Haushälterin zubereiteten Schwammerlgerichten dort hatte anbringen lassen. Anschließend beteten die Pilger eine Andacht, bevor sie im benachbarten Gasthaus das Mittagessen einnahmen.

Lauschige Wege führten hinab zur Donau bei Oberschöllnach, am linken Donauufer entlang vorbei an Vilshofen flußabwärts. Das Hochwasser reichte an manchen Stellen fast bis zum Radweg, nur auf einer kurzen Strecke mussten die Radler unausweichlich den leicht überfluteten Weg passieren. Das Fischerstüberl bei Windorf lud zu einer Pause ein und bei kalten und heißen Getränken aller Art sowie Kuchen und Eis war es ein Vergnügen, in der
warmen Sonne zu sitzen.
Der Weg nach Passau war nicht mehr weit, einen letzten Kraftakt auf den Mariahilfberg galt es noch zu leisten, ehe die Radler nach etwa 83 zurückgelegten Kilometern beim Haus Spektrum Kirche ankamen, ihrem heutigen Quartier. Bis auf eine gerissene Kette gab es glücklicherweise keine Zwischenfälle.

Nach dem Abendessen wurde mit Dr. Kirchgessner in der hauseigenen Kapelle ein Gottesdienst gefeiert. Wer wollte, konnte den Tag im Weinstüberl ausklingen lassen. Manche machten sich noch auf zu einem kleinen Spaziergang, um einen Blick auf das nächtliche Passau zu werfen.

Fotos: Gut gelaunt vor der Kirche in Iggensbach / Kurze Rast



Der zweite Tag - von Passau nach Burghausen
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Nach dem Frühstück begrüßten die Pilger den Tag mit einer Morgenandacht im Innenhof des Tagungshauses.

Kurz nach Passau überquerten die Radwallfahrer die österreichische Grenze. Anfänglich stieg der Weg, aber die Mühe wurde belohnt mit einem herrlichen Blick im Morgendunst auf den Inn. Nach genußreicher Abfahrt in den Talgrund war das Stift Reichersberg bald erreicht.
Pater Gregor (in Österreich eigentlich "Herr Gregor") führte die Gruppe sehr humorvoll durch Kirche, Kreuzgang und Bibliothek. Anschließend konnten die Pilger die Mittagshore mit den Mönchen feiern.

Mittagessen gab es in Kirchdorf am Inn.

Nach knapp 90 Kilometern erreichten die Pilger Burghausen und konnten vorher vom Aussichtspunkt bei Ach den wunderschönen Blick auf Burg und Stadt genießen.
Wie in jedem Jahr wurde im Haus der Begegnung Unterkunft bezogen. Nach dem Abendessen feierten die Wallfahrer mit Pfarrer Fischer in der hauseigenen Kapelle einen schönen, würdevollen Gottesdienst. Auch diesmal gab Pfarrer Fischer den Pilgern die richtigen Worte, Gedanken und Wünsche mit auf den Weg.

Vormittags noch bewölkt, zeigte sich den ganzen Nachmittag die Sonne, und abgesehen von einer Reifenpanne endete auch dieser zweite Tag gut und gemütlich in Stadt und/oder Stüberl.

Fotos: Andacht im Innenhof vom Haus Spektrum / Blick auf den Inn



Der dritte Tag - von Burghausen bis Maria Plain
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Nach dem Morgengebet im Hof des Hauses der Begegnung starteten die Radpilger zur letzten Etappe. Die Stadtbrücke über den Inn führte rasch auf österreichischen Boden und gewährte einen malerischen Blick auf die Altstadt von Burghausen, überragt von der gewaltigen Burganlage. Anfangs noch gemächlich entlang des Flusses waren dann mehr oder weniger lange Anstiege zu bewältigen, ehe die Pfarrkirche in Tarsdorf, die dem hl. Erzengel Michael geweiht ist, zur Andacht einlud. Vor der Mittagsrast in Berndorf galt es noch einen sehr lang ansteigenden Berg zu erklimmen, der den Radpilgern einiges an Kraftreserven abverlangte.

Aus völlig ungewohnter Richtung erreichte die Gruppe den Plainberg. Schon aus der Ferne war die Wallfahrtskirche zu sehen. Obwohl es den ganzen Tag über bewölkt gewesen war, benötigten die Wallfahrer bislang keinen Regenschutz. Aber auf den letzten Kilometern vor dem Ziel kündeten die nassen Straßen und Wege von Regenfällen und just am letzten steilen Anstieg des Klosterberges mussten die Radpilger noch einen heftigen Regenschauer über sich ergehen lassen. Das aber konnte die Freude über das gute Ankommen nach etwas über 60 Tages-Kilometern nicht beeinträchtigen und während sich die Pilger bei Kaffee und Kuchen stärkten, konnte die nasse Kleidung trocknen. Dann war es Zeit, zu Fuß die letzten Meter hinauf zu steigen, gemeinsam in die Wallfahrtskirche einzuziehen und die mitgebrachte Wallfahrtkerze vor das Gnadenbild der Muttergottes zu tragen. Nachdem der uns seit Jahren empfangende Pater Winfried die Wallfahrtsstätte leider nicht mehr leitet, wurde die Messfeier in diesem Jahr von seinem Nachfolger Pater Rupert geleitet. Der aus den früheren Jahren gewohnte Empfang im Kloster im Anschluss an den Gottesdienst fand dieses Mal nicht statt.

Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Tor der Basilika machten sich die ersten Radwallfahrer bei nun wieder regenfreiem Wetter auf den Weg zum Bahnhof und damit auf den Rückweg nach Regen, während der Großteil der Gruppe zu den Pallotinern auf dem Mönchsberg fuhr und sich im Schlößl einquartierte. Gemeinsam wurde der Abschluss der Wallfahrt beim Abendessen im Stiegl-Keller gefeiert. Alle durften diese erlebnisreiche Wallfahrt gesund und munter beenden, wenn auch vielleicht ein wenig ermattet. Und selbst die langjährigen Teilnehmer konnten sich über viele schöne neue Wege freuen, die in diesem Jahr ausgewählt worden waren.

Fotos: Andacht in der Pfarrkirche von Tarsdorf / Warten auf den Bus



Der vierte Tag - Heimkehr

Bei Sonnenschein klang die Radwallfahrt aus. Nach dem Frühstück ging es mit den Rädern in die Stadt, wo jeder den Vormittag nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten konnte. Der Gottesdienstbesuch im Dom war wieder eindrucksvoll, da er musikalisch von drei Chören und einem Blasorchester festlich gestaltet wurde.

Mittags fuhren die Pilger mit ihren Rädern zum Treffpunkt unterhalb von Maria Plain, von wo sie der Bus für die Heimfahrt erwarten sollte. Allerdings kam dieser etwas verspätet, da ihm auf dem Parkplatz des Wallfahrtsortes je ein Auto in die Seite und an den Radanhänger gefahren waren. Glücklicherweise war am Anhänger kein Schaden entstanden, am Bus selbst allerdings ein größerer Lackschaden.

Kurz nach vier Uhr erreichten die Wallfahrer wohlbehalten ihren Heimatort Regen. Beim Abschiednehmen war das tiefe Gemeinschaftserlebnis der Wallfahrergruppe zu spüren und alle waren sich einig, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, wenn es gilt, zur Muttergottes nach Maria Plain zu fahren.


Weitere Fotos können in der Bildergalerie der Radwallfahrt angesehen werden.



GPS-Daten

Mit Hilfe der GPS-Daten lässt sich die Route auf Satellitenbildern oder Landkarten darstellen. Die weiter oben verlinkten Karten werden mit Hilfe dieser (leicht bearbeiteten) Daten erstellt. Die unbearbeiteten GPS-Daten stehen in den Formaten GPX und KML zum Herunterladen zur Verfügung. Sie sind beispielsweise für Navigationsgeräte und Google Earth einsetzbar.

Download der GPS-Daten