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6. Fußwallfahrt nach Maria Plain

vom 2. bis 8. August 2014


Obwohl die Fußwallfahrt von Regen nach Maria Plain bei Salzburg bereits zum sechsten Male stattfindet, ist die Beteiligung nach wie vor eher gering. Dies ist insofern nicht verwunderlich, als es sich um eine anspruchsvolle Unternehmung handelt. Obwohl die Tagesetappen deutlich kürzer sind als die Wallfahrt von Regen nach Neukirchen beim Hl. Blut und die längste nur dem Weg von Regen nach Patersdorf und zurück entspricht,  scheut mancher vor dem siebentägigen Pilgerweg zur Regener Muttergottes auf dem Plainberg zurück. Ein Teil fühlt sich körperlich überfordert, andere können sich keine sieben Tage frei machen, obwohl die Wallfahrt stets in die Ferienzeit fällt.

Wer jedoch einmal mitgepilgert ist, wird jedes Jahr unruhig, wenn die Pilgerwoche naht. Es hat sich aus diesem Grund ergeben, dass der Eine oder die Andere wenigstens einen, zwei oder drei Tage die kleine Stammmannschaft begleiten.

Das Jahr 2014 ist in dieser Hinsicht typisch:  Am ersten Tag waren es 4 Frauen und 2 Männer,  am zweiten 5 Frauen und 4 Männer , am dritten 4 Frauen und 3 Männer, am vierten 3 Frauen und drei Männer und an den restlichen Tagen hielt der „harte Kern“ durch: 3 Frauen und 1 Mann.

Der Weg wurde in den vergangenen Jahren ausführlich beschrieben, so dass dieses Mal nur Bilder sprechen sollen.

Selbstverständlich wird auch 2015 der Pilgerweg von Regen nach Maria Plain – sozusagen die „Via plaina“ – im August wieder auf dem Programm stehen. Da aber mancher davor zurückschreckt, einen schweren Rucksack tragen zu müssen, wird im nächsten Jahr ein Gepäcktransport organisiert.

Der Abschied vor der Kopie des Plainer Gnadenbildes in der Pfarrkirche.
Der lange Weg beginnt.
Rast am Guntherfelsen über Lalling, dem ersten Tagesziel.
Der obligatorische Regenschirm ist auch gegen die Sonne zu gebrauchen.
An einer Gedenkkapelle kurz vor Hengersberg.
Pilger als Naturschützer: Springkraut wird entfernt
Frisch gestärkt nach einem guten Mittagessen an der Kirche von Auerbach.
Beim Abendsegen in der Klosterkirche von Niederaltaich.
Beim Morgengebet am Tag 3.
Der Bayerische Wald verschwindet am Horizont.
Wieder lädt eine Klosterkirche – Aldersbach - zur Besinnung ein.
Nach einem erfüllten Tag schmeckt ein deftiges Essen im Klosterstüberl.
Auch ein streng blickender „Mönch“ kann den Pilgern den Appetit nicht verderben.
Am 4. Tag erreicht man den Ort Frauentödling. Unsere Frauen können über diesen Namen nur lachen.
Der Höhepunkt des 5. Tages: Ein Pilgerfreund vom Jakobsweg hat unterwegs ein köstliches Picknick bereitet.
Eine Pestkapelle aus dem 17. Jahrhundert lädt zum Verweilen ein.
Am 6. Tag erreicht man Österreich. Ein Bildstöckl in einem großen Wald bei Braunau.
Bei diesen Bäuerinnen in Irnstötten halten wir an der alten Hofkapelle immer Mittagsrast. Für ihre freundliche Aufnahme bekommen sie dieses Mal ein Andenken an die Fußwallfahrt der Regener zur Muttergottes auf dem „Ploa“.
Die alten Fresken in der Kapelle harren noch der Renovierung.
Die Fußgruppe ist klein geworden. Gestärkt durch ein deftiges Frühstück im Gasthof Reiter in Oichten kann man der letzten Etappe frohgemut entgegenblicken.
Ein schöner Blick auf Michaelbeuern.
Auch Teerstraßen sind bei schöner Umgebung und herrlichem Wetter kein Problem.
Eine letzte Rast vor dem Ziel.
Eine schöne und anstrengende Woche geht zu Ende.
„Maria Trost“ erhält Grüße aus ihrer Heimat.
Elisabeth und Hans Seidl, die Gründer, die Führer und die Seele der Fußwallfahrt.
Die drei starken Frauen: Sie hielten durch bis zum Ziel.