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Wallfahrt nach Patersdorf 2011 (378. Jahr)


„Menschen gehen im Leben viele Wege. Wege zur Arbeit, Wege zur Familie, Wege in den Urlaub, Wege nach Patersdorf. Wir Christen haben eine Gewissheit, dass Gott mit uns geht. Wir sind nie allein.“ Mit diesen Worten begrüßte Pilgerführer Stefan Stern am Samstag in der Heilig-Geist-Kirche die zahlreichen Kinder, Männer und Frauen, die auch im 378. Jahr das Gelübde ihrer Moizerlitzer Vorfahren wieder erfüllen wollten. Nach dem Pilgersegen durch Kaplan Martin Guggenberger machten sich 74 Teilnehmer zwischen 10 Jahren und mehr als 70 Jahren aus der ganzen Stadt betend auf den Weg.

Bereits kurz nach Metten ging die Sonne auf und drängte den Nebel in den Tälern zurück. An einem herrlichen Herbstmorgen führte der Weg über Sallitz nach Sohl, wo die Pilger schon durch Glockengeläut begrüßt wurden. Nach einem Lied in der schönen Dorfkapelle ging es weiter über Zinkenried und Altenmais nach Kaikenried. Hier in der Kirche mit dem eindrucksvollen Fensterbild einer Schutzmantelmadonna sang man das Lied „Maria, breit den Mantel aus“. Nach einer Frühstückspause im Gasthaus Dachs ging es auf die letzte Etappe; um 11 Uhr war man am Ziel in Patersdorf.

Die Pilgermesse in der herrlichen Rokokokirche St. Martin zelebrierte Kaplan Martin Guggenberger, der mit über 20 Ministranten die 16 Kilometer mitgegangen war. Durch die stattliche Schar von Messdienern erhielt der Gottesdienst ein besonders festliches Gepräge. Der Zelebrant stellte seine Predigt unter das Wort „Dies ist ein Tag der Freude, den uns Gottes Gnade bereitet.“

Nach der geistlichen Einkehr erfolgte die leibliche Stärkung im Gasthaus Kargl. Die meisten Teilnehmer fuhren anschließend nach Hause, eine Schar von 15 Jungen und Älteren, Frauen und Männer gingen aber wieder zu Fuß nach Hause. Beim Hinweg hatte man viele Rosenkränze gebetet und hatte nur wenig Gelegenheit sich auch in einem Gespräch auszutauschen. Auf dem Rückweg war es dann umgekehrt. Der nachmittägliche Gang durch die schöne Herbstlandschaft war aber nicht nur Labsal für den Körper, er hat auch Geist und Seele gut getan. Dankbar für die gute Gemeinschaft verabschiedete man sich bei der Heilig-Geist-Kirche mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.