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13. Radwallfahrt nach Maria Plain

30. August bis 2. September 2012


Regen – Thurmannsbang (Mittagessen, Andacht, Kirchenführung) – Passau (Übernachtung) – Kirchham (Andacht, Kirchenführung) – Aigen (Mittagessen) – Burghausen (Gottesdienst, Übernachtung, Andacht) – Moosdorf (Andacht) – Michaelbeuern (Mittagessen) – Maria Plain (Kaffee, Gottesdienst) – Salzburg  (Übernachtung) [36 Teilnehmer, ca. 232 km]

 

Das Gruppenfoto kann in einer besseren Auflösung heruntergeladen werden: Download

Weitere Fotos siehe unten! 

 

Die diesjährige Radwallfahrt zur "Regener" Muttergottes in Maria Plain bei Salzburg unterschied sich in mancherlei Hinsicht von den Wallfahrten der Vorjahre. Heinz Degen, der in all den Jahren das Begleitfahrzeug gesteuert und an neuralgischen Punkten den Verkehr gesichert hatte, war nicht mehr dabei. Marianne Hagengruber, die bisher auf dem Fahrradsattel an den Wallfahrten teilnahm, übernahm diese Aufgabe und bewältigte sie mit Bravour. Auch Elisabeth Seidl, die bisher am Ende der Radfahrergruppe die Verkehrssicherung übernommen hatte, konnte wegen einer Verpflichtung als Pilgerführerin nach Santiago de Compostela nicht dabei sein. Sie wurde vertreten von ihrem Ehemann Hans. Insgesamt war die Wallfahrergruppe mit 36 Teilnehmern am Start in Regen kleiner als in den letzten Jahren, was aber für das Gemeinschaftserlebnis nicht von Nachteil war.

Am Donnerstagmorgen um 8.00 Uhr spendete Dekan Josef Ederer in der Stadtpfarrkirche den Pilgersegen. Dann machten sich die Radwallfahrer auf den Weg. Heinz Muggenthaler hatte für den ersten Tag einen anspruchsvollen, aber landschaftlich sehr schönen Weg quer durch den Bayerischen Wald über Solla nach Thurmannsbang ausgewählt. Nach dem Mittagessen wurde in der neu renovierten Pfarrkirche eine Andacht gebetet, die - wie alle weiteren Andachten und Gottesdienste - Religionslehrer Max Lösl vorbereitet hatte.
Anschließend stellte der Mesner seine Kirche vor.
Heiß brannte die Sonne auf der Weiterfahrt nach Passau, doch alle waren froh, das Etappenziel ohne den angekündigten Regen erreicht zu haben. Nach dem Abendessen im Haus Spektrum Kirche auf dem Mariahilfberg in Passau feierte Pfarrer Dr. Kirchgessner mit den Pilgern Gottesdienst. Tina Feilmeier begleitete - wie bei allen anderen Andachten und Gottesdiensten - an der Orgel, während sich draußen schon ein Gewitter entlud.

Über Nacht war die Schlechtwetterfront eingetroffen; sie brachte den ganzen Tag heftigen Regen und unangenehme Kälte. Schon kurz nach Passau verlangte der völlig aufgeweichte, fast nur aus Wasserpfützen bestehende Radweg entlang des Inn volle Konzentration und binnen kurzer Zeit waren Räder und Fahrer über und über mit einer dicken Dreckkruste überzogen. Die Barockkirche in Kirchham bot für die Dauer einer Andacht und Kirchenführung willkommenen Schutz, ebenso die Mittagspause in Aigen. Doch auch am Nachmittag regnete es ununterbrochen; die Pilger waren mit und ohne Regenschutz nass bis auf die Haut. Ein platter Reifen hielt zusätzlich auf. Müde und erschöpft wurde schließlich Burghausen erreicht, wo im Hof des Hauses der Begegnung schon ein Wasserschlauch zur gröbsten Reinigung auf die Radler wartete. Die warme Dusche auf dem Zimmer war willkommene Labsal und beim Abendessen konnten die Kräfte wieder erwachen. Der anschließende, einfühlsame Gottesdienst mit Pfarrer Josef Fischer wärmte dann auch die Seele.

Am Samstagmorgen machten sich die Wallfahrer bei wolkenverhangenem Himmel auf zur letzten Etappe, dem Ziel in Maria Plain. Wieder brachen Regenschauer über die Radler herein und verhinderten die Sicht auf die nahenden Alpen. Am späten Vormittag bot die Pfarrkirche in Moosdorf Raum und Zeit für eine Andacht. Wenig später bei der Mittagsrast in Michaelbeuern konnte die Kleidung im angenehm warmen Wirtshaus trocknen. Nach der Stärkung gingen die Pilger guten Mutes den letzten Teil des Weges an. Es hatte aufgehört zu regnen und so kam man mit trockenen Kleidern in Maria Plain an. Letzte Reserven wurden mobilisiert beim kräftezehrenden Hinauftreten auf den steilen Kosterberg.

Nach einer erholsamen Kaffeepause und dem obligatorischen Gruppenfoto zogen die Wallfahrer zum Gottesdienst mit Pater Rupert Schindlbauer in die Kirche ein. Michael Ertl trug die von Annemarie Pletl gestaltete Wallfahrtskerze zum Altar.

Der größte Teil der Gruppe blieb noch in Salzburg und übernachtete wie jedes Jahr bei den Pallotinern auf dem Mönchsberg. Am Sonntag nach dem festlichen Gottesdienst im Dom und einem Stadtbummel durch das sonnige Salzburg ging es mit dem Bus zurück nach Regen.