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1. Tag: Von Regen nach Ortenburg

Am Donnerstag, den 4. September machten sich 49 Pilger mit ihren Fahrrädern auf den Weg zur Gottesmutter auf dem Plainberg bei Salzburg. Morgens um 8.00 Uhr verabschiedete Stadtpfarrer Ederer die Radwallfahrer in der Regener Pfarrkirche mit dem Pilgersegen. Den Segen erhielten auch die von Annemarie Pletl schön gestaltete Wallfahrtskerze und die Wallfahrerkreuze.

Das Ziel der Wallfahrt, das Gnadenbild von Maria Plain, stammt ursprünglich aus Regen. Es überstand 1633 einen Brand und gelangte auf Umwegen auf den Plainberg bei Salzburg, wo ihm noch im siebzehnten Jahrhundert eine Wallfahrtsbasilika erbaut wurde.

Heuer schon zum neunten Mal organisierte Max Lösl die Radwallfahrt zum "Regener" Gnadenbild. Die von ihm mit tiefgehenden Meditationstexten, Gebeten und schönen Liedern - von Karl Ziegaus an der Orgel begleitet - vorbereiteten Andachten in den Kirchen auf dem Weg stimmten die Pilger auf die Begegnung mit der Mutter Gottes auf dem Plainberg ein. Der Weg dorthin war wieder sorgfältig ausgewählt von Elisabeth Seidl und Heinz Muggenthaler jun.

Die erste Hürde des Tages, den langen Anstieg nach Hangenleithen, bewältigten alle Teilnehmer ohne Probleme. Der weitere Weg führte hinab nach Grattersdorf. Hier wurde zum ersten und einzigen Mal die Regenbekleidung benötigt, da es leicht zu regnen begann. Den einzigen kräftigen Regenschauer während der Pilgerfahrt aber durften die Teilnehmer beim Mittagessen aus der trockenen Stube heraus beobachten.

Das Mittagessen gab es in Handlab, einem kleinen Wallfahrtsort südöstlich von Iggensbach. In der 1644 erbauten Kapelle hielten die Pilger ihre erste Andacht. Auf einem wunderschönen Weg entlang eines munter plätschernden Baches ging es  hinab zur Donau und weiter nach Vilshofen, wo in der Stadtpfarrkirche die zweite Andacht gebetet wurde. Kaplan Peter Meister, vielen Pilgern aus seiner Zeit als Praktikant vor einigen Jahren in Regen noch in guter Erinnerung, führte durch die Stiftskirche. Anschließend blieb Zeit, um über den Stadtplatz zu spazieren und sich einen Kaffee oder ein Eis zu gönnen.

Auf der Weiterfahrt begleitete die Sonne die Wallfahrer bis zum Tagesziel Ortenburg, das ein kleiner Teil der Gruppe zwar auf Abwegen, aber letztlich doch wie alle anderen Pilger müde und glücklich erreichte. Beim Rasten auf den Bänken vor der Unterkunft oder im hauseigenen Schwimmbad blickten alle auf die bewältigten 75 Kilometer zurück.

Die Wallfahrtskirche von Handlab
 

Von Vilshofen nach Ortenburg